Aktuellis‎ > ‎

Johr 2012



Gruppe-Obe
13.12.2012

Mittlerwiil isch de Zuckerbrötli-Obe, wo uf d Heidi Knoblich un ihrezwüschezittlich leider vergriffenis, Weihnachtsbuech "Un d Welt hät liili gschnuuft" zruckgoht, scho Tradition z Huuse. Noch viile Johr isch au d Heidi Knoblich wieder im Hebelhuus z Gascht gsi mit ihre eigene Weihnachtsgschichte wo si viili Johr im SWR Fernseh in de Sendig mit em Werner O. Feißt vortrait hät. S isch scho e bsunderi Ehr gsi, wenn mer an selle Holztisch iglade worde isch. Si hät aber au ganz e Huffe neui Gschichte debi gha, wie s "Feldberger Christschindli", de "Ankesalomon" un Erinnerige an di eigeni Chindheit oder d Geschicht vom Zeller Bäckermeischter Gutmann wo im Chrieg für sini Kamerade hät 450 Christstolle bache müesse.

Vorschau
am 13.12.2012 chunnt d Heidi Knoblich zu uns ins Hebelhuus an Zuckerbrötli-Obe. Mir fange, wie immer, am halber Achti a.
D Heidi Knoblich wird Gschichte us ihrem Buech "Un d Welt hät liislig gschnuuft" un au ganz neui Gschichte läse. 
D Heidi Knoblich isch wit über di alemannische Grenze übere als Roman- un Theaterstuck-Autorin un Radiostimm bekannt.
 
Wer gnauer wisse will, was si sunscht no alles macht, luegt am Beschte uf ihri Internetsitte unter
www.heidi-knoblich.de

Gruppe-Obe
15.11.2012

"I bi en Hobbydichter" so hät sich de Reinhard Geugelin selber vorgstellt. Un mer cha nur sage, s isch guet, dass er in sinere Freizit die Sache, wo ihm dur de Chopf göhn, ufschriibt. Mer hät sich fascht in jedem Vers selber gfunde. Wer weiß scho gnau was e "bizzeli" isch un wer loost no gnau ane bim "Bät-Zit-Lütte"? In de Pause hän sich d Lüt deno au viil z verzelle gha un so sotts si, dass d Lüt au wieder mit enander schwätze, denn s "z Liecht goh" gits jo leider hüt nümmi, wie au de Reinhard Geugelin beduret hät.

Vorschau

am 15.11.2012 chunnt de Reinhard Geugelin zu uns uf Huuse. User Winzer isch er no mengs in sim Lebe. Wer s gnauer wisse will, was er user Gedicht un Gschichte schriibe no macht, chunnt am halber Achti am Beschte bi uns ins Hebelhüüsli.  


Mir läse alemannisch! (veröffentlicht am Sa, 03. November 2012 auf badische-zeitung.de)


21 Kinder lesen alemannisch (veröffentlicht am Fr, 02. November 2012 auf badische-zeitung.de)

Vorlesewettbewerb

27.10.2012

S Hebelhüüsli isch fascht us alle Nöht platzt. So groß isch s Interesse am Vorlesewettbewerb vo de Chinder un Jugendliche unter em Motto "Mir läse alemannisch" gsi. Vo de agmeldete 24 Teilnehmer hän, wege de Grippewelle im Wiesetal, 20 cho chönne.
Es isch en spannende, abwechslungsriiche Nomidag gsi. Vo Hebel über Jung un Richter bis zu de chlaine Hex un em chlaine Prinz un zu selberverfasste Gschichte isch en witte Boge gspannt worde.
Wie soverän die Chinder un Jugendliche ihri Biträg vorglese hän, isch erstaunlich gsi, denn s alemannisch lese fallt jo viile Erwachsene au nit grad liicht. 
Herzliche Glückwunsch an alli wo mitgmacht hän.
Uf de ersti Platz isch de Jonas Dreher cho, gfolgt vom Jan Renk un dem Valentin Kiefer.
S Radio Kanalratte hät de Nomidag ufzeichnet un ladet alli Teilnehmer ins Studio i. Wenn Öbbis gsendet wird, stoht no nit fescht. Wer s interessiert, sott direkt dört nochfroge. Wenn i s gnauer weiß, stell i s ins Internet. Empfange cha mer d Sendung uf UKW 104,5 Mhz un uf Kabel 89,35 Mhz.

Gruppe-Obe
18.10.2012

Trotz de Wett vo de BZ gege de Burgermeischter in de Halle hän mir e vollis Huus gha. D Carola Horstmann hät is Gschichte un Gedicht us ihre Büechli glese. S isch aber au viil Neuis debi gsi, wo no uf d Veröffentlichig wartet. 
Bi ihre Erinnerige an ihri Chinderzit in de Gschichte vom "Aastand" un "Tschau Bella" hän vor allem di awesende Fraue gnau gwüßt um was es goht. D Carola Horstmann hät e guet Gspüer fürs Publikum un hät gschickt zwüsche Gedicht un Gschichte abgwechslet. Um s ummeluege isch halber Zehni un leider Schluss gsi. Dankschön au an dere Stell an de "Förderverein Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg", wo de Obe großzügig unterstützt hät.

Erzählungen von heiter bis wolkig (veröffentlicht am Mi, 24. Oktober 2012 auf badische-zeitung.de)


Vorschau
Am nöchste Gruppe-Obe, am 18.10.2012 chunnt d Carola Horstmann zu uns ins Hebelhuus. D Carola Horstmann isch z Zell ufgwachse un wohnt jetz z Denzlinge. Si hät bi de Muettersproch-Gsellschaft scho Priis gwunne un au bim Literatur Wettbeweerb vom "Der Oberrheinische Rollwagen" hät si in 2003 un 2004 Priis gwunne. Si wird uns us ihre Büechli "katzegrabstai" un "däsche us schnee" verzelle. D Veranstaltig wird vom Förderverein deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg unterstützt.



Gruppe-Obe
20.09.2012

D Inge Tenz isch immer wieder e Garantie für en wunderschöne, gmüetliche Gruppe-Obe. Si hät is mit ihre Gschichte un Gedicht zum Schmunzle un zum Nochdenke brocht. I brücht e ganzi Sitte, wenn i uf alles igoh wott. Aber i ha en guete Rot, ladet si i un ihr werde genau so e Freud ha e dem Obe wie mir. 
Dank de Begleitig vom Siegfried Schmieg uf em Akkordeon hän mir bi viile schöne Lieder au kräftig mitsinge chönne.

Vom Piercing zum Knopfloch und einem leeren Geldbeutel (veröffentlicht am Mo, 24. September 2012 auf badische-zeitung.de) 

Vorschau

Am 20.09.2012 gohts bi uns noch de Summerferie mit de Gruppeobe witter. D Inge Tenz wird zue uns cho un uns an ihre Gedicht un Gschichte teilha lo. Si hät scho e paar Priis kriegt un hät nebe ihrem Büchli au für zahlriichi Anthologie gschriebe. 
Wer möcht, cha an dem Obe bi de bekannte Lieder, zu dene is de Siegfried Schmieg begleite wird, mitsinge.


Alemannisch ist durchaus "in" (veröffentlicht am Mo, 27. August 2012 auf badische-zeitung.de)


Gruppe-Obe
19.07.2012


Bi uns schwätzt mer alemannisch un föpplet über d Schwobe. Wenn mer aber de umfangriiche Recherche, wo de Siegfried Schmieg us Büecher vo de Muettersprochgsellschaft un e Huffe anerkannte Historiker im alemannische Raum zämmetrage hät, zueglost hät, merkt mer, dass mer eigentlich Gschwister sin un au d Schwyzer e Eigetor schieße, wenn si uns äne am Rhi als Sauschwobe schimpfe, denn si stamme us de gliiche Wurzle. Wer weiß hüt no, dass Stuttgart bi de Stadtgründig 1219 zum Markgraf Hermann V vo Bade ghört un, also e Mol, badisch gsi isch?
D Viilfalt vo de Dialekt, isch au in de Gschicht vo de „Millichsupp“, wo d Gerlinde Gerspach in de „donauschwäbische Mundart“  vorglese hät, guet z höre gsi.
Bi de Gschichte vom „Schnäppli“ vo de Helga Schmieg, de „Holzchiste“ vo de Heidi Zöllner sowie bi de zahlriiche Gedicht vom Gretli Vollmer, de Waltraud Bühler un em Hans Ruf hät mer zwifelsfrei ghört, dass si us e me Ecke chömme, wo höchstalemannisch gschwätzt wird.



Wer weiß schon, dass Stuttgart mal badisch war (veröffentlicht am Mo, 23. Juli 2012 auf badische-zeitung.de)



Vorschau
Am nöchste Muettersproch-Obe erwartet d Zuehörer e viilsittiges Programm mit Talent us unse eigene Reihe. Noch e me Bildervortrag vom Siegfried Schmieg über d Dialekt in Bade-Württeberg werde uns d Waltraud Bühler, d Gerlinde Gerspach, de Hans Ruf, d Helga Schmieg un d Gretel Vollmer Gedicht un Gschichte us de eigene Federe vorlese. 



Gruppe-Obe

21.06.2012

Trotz Unwetterwarnig, Fußball-Europameisterschaft un Sunnwendfiir hät sich e netti Gruppe im Hebelhüüsli igfunde. D Inge Wacker hät au gli s Thema Fueßball ufgriffe vo de Bayern-Pleite bis zu de letzte Spiel vo de Nationamannschaft. Alti Arbete vom Vorfensteribaue, Oferohrrueße, Teppich-Chlopfe bis zum Wöschchoche uf em Herd hät si in lustigi Versli verarbeitet, so wie au Erlebnis im Wartezimmer, wo doch tatsächlich e Mol ein zum Dokter cho isch un gmeint hät, er müessi jetz sofort dra cho, weil er no en Termin bim Frisör hät. S isch en rundum schöne un lustige Obe gsi.



Zweisprachige Kunstwerke (veröffentlicht am Di, 26. Juni 2012 auf badische-zeitung.de)


Vorschau

Am nöchste Gruppe-Obe, am 21.6.2012, wird uns d Inge Wacker us de Langenau mit Gedicht un Gschichte unterhalte. Luege Si, wie immer, am halber Achti bi uns in Hebelhuus. 
    



Gruppe-Obe
24.05.2012

An dem Gruppe-Obe hän mer e Mol Öbbis anderis gmacht un sin statt ins Hebelhüüsli in s Textilmuseum uf Zell gange. D Gruppeleiteri hät di zahlriich erschienene Interessierte mit em Gedicht vom Gerhard Jung "Uf em ewige Webstuehl webe", wo de Gerhard s menschlichi Lebe mit em Webstuehl verglicht, begrüeßt. De Thomas Döbele hät is deno an sim umfangriiche Wisse über d Textilindustrie im Wiesetal teilha lo un is de Ablauf vo de Rohbaumwulle bis zum fertige Stoff zeigt. Mir hän zueluege dürfe wie am Handwebstuehl un an de hochtechnisierte Maschine Stoff entstoht. Mer cha nur sage, wer hüt meint, er muess schwer schaffe, sott e Mol go luege goh, wie d Lüt vor 100 Johr no schaffe hän müesse. No isch mer wieder z friede mit unsere hüttige Zit. Denoch hän mer no die schöne Bilder vo de Zeller Künstleri Waltraud Wuchner angluegt un de Obe bi me Achteli un e me Stuck Speckgugelhupf usklinge lo.

Zeitreise ins Wiesental (veröffentlicht am Do, 31. Mai 2012 auf badische-zeitung.de)


De nöchsti Gruppe-Obe findet usnahmswiis nit im Hebelhüüsli sondern z Zell im Textilmuseum statt. Dört wird is de Thomas Döbele durch s Museum führe. Im Anschluss cha mer no d Bilderusstellig vo de Zeller Künstleri Waltraud Wuchner aluege. An jedere Maschine stöhn Stüehl für die Bsuecher wo nümmi e s o guet z Fueß sin. Mir treffe uns churz vo 19.00 Uhr vor em Textilmuseum z Zell im Wiesetal, Teichstroß 4.



Gruppe-Obe
19.04.2012

Scho vor de halber Achti isch s Hebelhüüsli bis uf de allerletzti Platz besetzt gsi. S Breiti Lieseli hät deno gmeint, s sei schön, wenn d Lüt no sage "S Breiti Lieseli chunnt, mer müen rechtzittig go. So lang machts mir no Freud."
Freud hän deno au d Zuehörer gha. Z erscht hät si vom Hebel verzellt un sich au e weng gwunderet, dass bim Hebel am Chriesibaum z erscht Blätter un deno d Blüete chömme. Dass ihre de Hebel am Herze lit, hät mer de ganz Obe spüere chönne. Bi ihre eigene Gedicht hän mir meh wie ei Mol herzlich glacht. Doch was vordergründig luschtig isch, hät bim Lieseli, wenn mer drüber nochdenkt, immer en tiefere Sinn. 

Frohsinn und Ernsthaftigkeit bei den Muetterspröchlern (veröffentlicht am Sa, 28. April 2012 auf badische-zeitung.de)



Vorschau

Am nöchste Gruppeobe am 19.04.2012 chunnt d Liesel Meier, besser bekannt als "Breiti Lieseli" zu uns uf Huuse. Si hät zahlriichi alemannischi Büechli gschriebe un isch mit de Johann-Peter-Hebel Gedenkplakette un de Johann-Peter-Hebel Medaille uszeichnet worde. Wer si chennt, weiß, dass si mit ihrem Humor ihre Publikum jederzit bestens unterhalte cha.

Gruppe-Obe
15.03.2012

obwohl noch de Renoviirig vom Hebelhüüsli jetzt dopplet so viil Platz isch, isch s Hebelhüssli fast us alle Nöht platzt. Mir freue uns, dass s Interesse an de Muettersprochobe un in dem Fall bsunders au am Schaffe vom Gerhard Jung e so viil Lüt interssiert hät.
De Andreas Klauser hät, begleitet uf de Gitarre vo sim Brueder Bernhard, im Gerhard sini Lieder gsunge. D Lüt hän de Refrain begeisteret mitgsunge. S "Mir zwei unter em Regedächli" hän mer fast in de Originalbsetzig höre dürfe. S Klärli Jung häts zu unserer aller Freud mit em Andreas zämme gsunge. Dezwüsche hät d Heidi Zöllner e weng us ihre Erinnerige an de Gerhard verzellt un Gedicht vo ihm vortrage un vorglese. 
Mit de Carmen Döbele zämme hät deno d Gruppeleiteri no zwei Sketch vom Gerhard gspielt. Dass es de Lüt chaibeguet in dere Druckete gfalle hät, zeige die viile begeisterte Arüef sit em Fritigmorge.

Erinnerung an Jung bleibt wach (veröffentlicht am 20. März 2012 auf verlagshaus-jaumann.de)



Schirm, Charme und Trachten (veröffentlicht am 21. März 2012 auf badische-zeitung.de

Vorschau

De nöchsti Gruppeobe am 15.3. wird en Erinnerigsobe an de Jung Gerhard werde. Di Mitwirkende Andreas un Bernhard Klauser, Carmen Döbele un Heidi Zöllner werde en Usschnitt us em Schaffe vom Gerhard in Lieder, Gedicht un Sketch vortrage. De Gerhard hät unter viile andere Uszeichnige für sini zahlriiche Büecher, Theaterstückli un Lieder uf alemannisch d Hebelplakette, de Hebelpriis un sogar s Bundesverdienstchrüz kriegt. Mir lade alli i, wo gern wieder e Mol die wunderbare Sache vom Gerhard höre wänn. De Obe isch au für die Teilnehmer vom 4. Mundartwettbewerb für jungi Autore interessant. Do chönne si Öbbis über s Schaffe vom Namensgeber vo dem Wettbewerb erfahre.

Gruppe-Obe

23.02.2012

am 14.2.2012 isch unse frühere Gruppeleiter, de Walter Olschowka, verstorbe. D Gruppe Wiesetal hät do demit e guet un konstuktives Mitglied verlore. Mir hän de Obe mit ere Gedenkminute für de Walter igleitet un drucke au an dere Stell de Hinterblibene unser Mitgfühl us.
De offizielli Teil isch mit em Kassebericht vo de Gerlinde Gerspach un em Johresbericht vo de Heidi Zöllner schnell umme gsi. D Kasseprüfer hän de Schatzmeisteri e einwandfreii Kasseführig beschiinigt un au suscht isch mer mit de Arbet vo de ganze Vorstandschaft z friede gsi. So isch denn de Vorstandschaft au eistimmig Entlastig erteilt worde. D Gruppeleiteri hät jo au s Amt vo de Schriftführeri übernoh. Dört hät si im Klaus Brust e so gueti Unterstützig, dass si Zit gha hät, zum s vergangeni Johr in Fotoalbe z dokumentiere.
Noch de Paus isch de Uli Merkle cho un hät is über di historische Hintergründ vo de Fasnacht verzellt. D Fasnacht ghört, grad wie unsi alemannischi Sproch, zum Wiesetal. Au für langjährigi un erprobti Fasnächtler isch bi dem interessant gstaltete Vortrag viil Neuis z erfahre gsi. So wie s im Ursprung vo de Fasnacht zuegange isch, hät mit dem fröhliche Fasnachtfiiere vo hüt nüt z due. Wer sich nöcher für die historische Hintergründ interessiert, sott sich am Beste mit em Uli in Verbindig setze un nochfroge, wenn er wieder e Mol so ne Vortrag (selbstverständlich in bestem Alemannisch) haltet. S rentiert sich, dass mer ane goht.

Das Wort Fasnacht kommt von "Vasinat" (veröffentlicht am 28. Februar 2012 auf badische-zeitung.de)


Vorschau


am 23.2.2012 treffe mir uns zu unsem erste Gruppe-Obe in 2012, wie immer, am halber Achti im Hebelhüüsli z Huuse. 
Zerscht halte mer d Gruppeversammlig mit Johresbericht un Kassebericht ab. S sin keini Wahle un so wird de offizielli Teil schnell umme si.
Denoch wird is de Uli Merkle über di historische Hintergründ vo de 5. Johreszit, wo deno grad umme isch, berichte. D Ortschafte mit de Buurefasnacht fange an unsem Gruppe-Obe grad mit em Fasnachtmache a.
De Uli hät e Buech mit em Titel "so sin mir- d Zeller Fasnacht" usebrocht. Ahand vo Bilder wird er au uf di verschidene Bedütige vo de Kostüm igoh. Er verzellt e so interssant un spannend, dass de Obe au für Lüt wo nit selber Fastnacht mache, lohnenswert isch.